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Die WhatsApp SIM Prepaid Karte – der Tarif, die Optionen und was man wissen sollte

whatsapp-prepaidDie WhatsApp SIM Prepaid Karte – der Tarif, die Optionen und was man wissen sollte –  Die Prepaid Kooperation von WhatsApp und Eplus lauf bereits seit mehreren Jahren und wurde auch nach dem Zusammenschluss von O2 und Eplus fort geführt. Wie der Name schon sagt richtet sich der Tarif in erster Linie an die Nutzer des Messenger-Dienstes WhatsApp und bietet für diese Nutzer einige interessante Features. WhatsApp hat den Messenger in den letzten Jahren konsequent weiter entwickelt und kann mittlerweile auf mehr als 1 Milliarde Nutzer verweisen (auch wenn die Kritik lauter wird). In Deutschland nutzen diesen Dienst auch insgesamt mehrere Millionen Nutzer.

Die Nutzung von WhatsApp ist mit dieser Simkarte kostenfrei möglich. Der Dienst verbraucht zwar nicht viel Volumen (mehr dazu hier zum nachlesen) eine Datenflatrate ist bei anderen Prepaidkarten aber trotzdem angeraten. Das kann man sich bei der WhatsApp SIM sparen. Das Unternehmen schreibt auf der Webseite dazu:

Der WhatsApp SIM Tarif enthält die kostenfreie Datennutzung von WhatsApp. Innerhalb der WhatsApp Nutzung entstehen Dir also keinerlei Kosten für Down- oder Uploads. Du kannst ganz kostenlos neben Nachrichten auch Videos, Fotos oder Sprachnachrichten versenden – und das selbst dann, wenn Du gar kein Guthaben mehr auf Deiner WhatsApp SIM Karte hast!

Hinweis: Wenn Du einen externen Link anklickst, den Du per WhatsApp gesendet bekommen hast, verursacht dies möglicherweise Kosten.

Wichtig ist tatsächlich der letzte Punkt. Die kostenfreie Nutzung bezieht sich nur auf WhatsApp. Verlässt man den Dienst über einen Link werden kosten abgerechnet. Besonders bei Musik und Videos kann das teuer werden, wenn man die 24 Cent pro MB bezahlt.

Der Prepaid Tarif von WhatsApp SIM

Darüber hinaus ist der Tarif von WhatsApp SIM aber eher wenig spannend. Das Unternehmen bietet einen reinen 9 Cent Tarif:

  • 9 Cent pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze
  • 9 Cent pro SMS in alle deutschen Netze
  • 24 Cent pro MB Datenvolumen
  • WhatsApp Nutzung kostenfrei und auch ohne Guthaben

Die Karte hat – wie bei Prepaid Angeboten üblich – keine Grundgebühr und keine Mindestvertragslaufzeit. Man kann die Karte direkt auf der Webseite von Eplus bestellen.  Kosten entstehen nur wenn man die Karte nutzt.

Welches Netz nutzt WhatsApp SIM?

Der Tarif war ursprünglich direkt bei Eplus angesiedelt und hat damit natürlich auch das Handy-Netz von Eplus genutzt. Mittlerweile hat sich dies aber etwas geändert. Man nutzt nun als WhatsApp SIM Kunde mit der Prepaidkarte sowohl das Netz von O2 als auch Eplus – die Zurodnung erfolgt dabei automatisch nach dem jeweils leistungsstärkstem Netz vor Ort. Das Unternehmen schreibt dazu in den FAQ:

Mit der WhatsApp SIM nutzt Du die leistungsstarken Netze der Telefónica (E-Plus und o2). Die SIM-Karte wechselt dabei automatisch in das Netz, welches aktuell am besten verfügbar ist.
Für die optimale Erreichbarkeit im Mobilfunknetz spielt die Empfangsqualität Deines Mobiltelefons eine entscheidende Rolle.

Mit dem neuen O2 Netz gibt es auch einen neuen Vorteil: LTE ist offiziell Vertragsbestandteil. Alle Kunden des Unternehmens können sich mit der Prepaidkarte auch ins 4G Netz von O2 einwählen. Die maximale Geschwindigkeit ist aber auf 21,6MBit/s begrenzt. Man surft also nicht mit dem vollen LTE Speed, der im O2 Netz möglich wäre sondern bei maximal 21,6Mbit/s im Download ist Schluss. Dieses Limit gibt es aber auch bei den anderen Prepaid Karten im O2 Netz wie Blau oder ALDI Talk. Leider gibt es auch keine Möglichkeit, den Tarif mit mehr Speed aufzurüsten – auch gegen Mehrkosten steht kein Speed Paket zur Verfügung.

Die Tarifoptionen bei WhatsApp SIM

Neben dem reinen Grundtarif bietet das Unternehmen auch zwei Pakete an, mit denen man den Tarif aufrüsten kann.  Interessant ist das 1000 Einheitenpaket unter dem Namen WhatsAll 1000. Dieses kostet 10 Euro und bieten 1.000 Einheiten. Eine Einheit kann für eine Minute telefonieren, eine SMS oder 1MB Datenübertragung genutzt werden. Die Einheiten sind also sehr flexibel und rüsten den Tarif zu einem vollwertigen Smartphone Tarif auf.

Dieses Paket ist vor allem dann interessant, wenn man nicht nur WhatsApp nutzt sondern auch darüber hinaus mobil surfen will. Auch wer öfter Videos und Musik oder Sprachnachrichten püber WhatsApp versendet, sollte dieses Paket nutzen, denn das ist nicht in der WhatsApp Flat enthalten. Es empfiehlt sich daher das 1000 Einheiten Paket für solche Fälle zu buchen.  Im Kleingedruckten findet sich dann auch noch ein Hinweis auf die Drosselung:

Die Option WhatsAll 1000 für 10 €/30 Tage enthält 1000 Einheiten, einsetzbar für MB/MIN/SMS innerhalb Deutschlands, ohne Sonderrufnummern/Mehrwertdienste. Minutengenaue Abrechnung bzw. 10-KB-Taktung. Innerdt. Paketvermittelte Datenverbindungen bis max. 1000 MB mit bis zu 21,6 Mbit/s im Download und 8,6 Mbit/s im Upload, danach 56 kbit/s. LTE ist nur in Gebieten mit LTE-Netzabdeckung und nur mit entsprechender Hardware nutzbar. Die Option WhatsAll 1000 für 10 € je 30 Tage ist voreingestellt und erneuert sich automatisch um 30 Tage, wenn und sobald ausreichend Guthaben vorhanden ist und die gebuchte Option nicht zum Ende der jeweiligen 30-tägigen Laufzeit abbestellt bzw. gekündigt wurde. Kündigung monatlich z.B. über App und Kundenportal möglich. Nicht genutzte Inklusiveinheiten verfallen am Laufzeitende.

Pro Monat sind also maximal 1Gigabyte Datenübertragung mit vollem Speed möglich. Danach wie auf GPRS Speed gedrosselt.

Zum Start bietet die Prepaidkarte auch gleich die App mit an, mit der man (für Android und Apple) die wichtigsten Prepaid Funktionen direkt auf dem Handy bzw. Smartphone ausführen kann. Die App selbst ist kostenfrei.

Die Prepaidkarte gibt es aktuell für 10 Euro Startguthaben zum Kaufpreis von 10 Euro zu bestellen. Anders als bei Simyo gibt es hier also keine Freikarte.

Über Redaktion

Unter dem Redaktions-Account schreibt in erster Linie Bastian Ebert. Die Beiträge anderer Autoren erfolgen in der Regel unter deren Namen oder Pseudonym, falls nicht sind der Autor bzw. die Autoren unter den jeweiligen Artikeln genannt.

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