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Eplus-Übernahme: O2 will nicht alle Marken fortführen

Eplus-Übernahme: O2 will nicht alle Marken fortführen – Noch hat die EU die Fusion von Eplus unter dem Dach von O2 noch nicht abgesegnet. Die Pläne der Unternehmen, wie eine gemeinsam Zukunft aussehen könnte, werden allerdings schon konkreter. Im Focus gibt es jetzt einige Details dazu, wie die Fusion aussehen soll. Wie das Nachrichtenmagazin aus „Unternehmenskreisen beider Konzerne“ erfahren hat, soll es besonders bei den Discounter-Marken der Unternehmen Einschnitte geben. Eplus hat mit Simyo, Blau Mobilfunk und auch Ay Yildiz bereits einige eigene Tochterunternehmen in diesem Bereich. Dazu kommen weitere E-Plus-Discounter die separat betrieben werden. Auch O2 hat mit Fonic und Netzclub eigene Discount-Marken im Angebot, die teilweise in Konkurrenz untereinander stehen. Auch im O2 Netz gibt es darüber hinaus noch weitere Discounter mit O2 Prepaid Tarifen.

Bei einer Fusion beider Netze könnte einige dieser Marken weg fallen. Welche Marken allerdings genau betroffen sind, ist noch nicht sicher. Eine Entscheidung darüber sei nach Auskunft der Unternehmen noch nicht gefallen. Simyo und Blau Mobilfunk hatten erst vor wenigen Wochen die Marken und Tarife deutlich überarbeitet.

Sicher scheint dagegen dass der aktuelle E-Plus-Chef Thorsten Dirks nach der Fusion der beiden Mobilfunk-Betreiber das neue Mega-Unternehmen leiten soll.

Aktuell läuft das Prüfverfahren der Übernahme durch die EU. Eine Entscheidung soll spätestens am 23.Juni 2014 fallen. Die EU hatte im Zuge der Kartellprüfung Anfang des Jahres eine Liste mit Fragen und Problemen an die beiden Unternehmen weiter geleitet. Insbesondere die Konzentration von 4 auf 3 Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland wurde dabei kritisch gesehen. Die Erfahrungen aus Österreich hatten gezeigt, dass durch so eine Fusion die Preise im Mobilfunkbereich durchaus steigen können. Im Nachbarland gab es eine Fusion von Orange und Drei. Danach war ein leichter Anstieg bei den Telefonkosten zu verzeichnen gewesen wobei einige Kunden deutlich härter betroffen waren als andere. Daher ist im aktuellen Prüfverfahren davon aus zu gehen, dass die EU deutlich kritischer prüfen wird.

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